Unsere HDPE-Bodenschutzplatten dienen als rückbaubare Fläche für Zufahrten im Garten- und Landschaftsbau, Baustellenanlieferungen und geeignete Veranstaltungswege. Sie können den direkten Kontakt von Rädern oder Füßen mit Gras und Boden verringern, wenn Platten, Untergrund und Verkehr aufeinander abgestimmt sind. Wählen Sie Fahrplatten für temporäre Fahrzeugwege und eine geeignete Gehfläche für Fußgänger – die Anforderungen sind unterschiedlich.

Beginnen Sie mit dem Untergrund unter den Platten, der höchsten Achs- oder Radlast, der Aufstandsfläche von Reifen oder Ketten und der erwarteten Anzahl der Überfahrten. Kurvenfahrt, Bremsen, nasser Boden und längere Standzeiten können die Belastungssituation verändern. Die Plattendicke oder das Fahrzeuggesamtgewicht allein belegen keine sichere Belastbarkeit.
Fünf Prüfpunkte für die Auswahl von Bodenschutzplatten
- Abmessungen und Handhabung: Klären Sie Plattengröße, Dicke, Gewicht, Grifföffnungen und verfügbare Hebe- oder Transportmittel. Für jede Anfrage bestätigen wir die angebotenen Abmessungen und die Ausführung. Eine dickere Platte ersetzt nicht die Prüfung von Fahrweg und Belastung.
- Wasser und tragender Untergrund: Prüfen Sie vor der Verlegung die Entwässerung, weiche Stellen und vorhandene Spurrinnen. Platten führen weder Wasser ab noch verfestigen sie einen nicht tragfähigen Untergrund. Bei wassergesättigtem Boden können eine eigens ausgelegte Zuwegung oder Maßnahmen zur Vorbereitung des Untergrunds nötig sein.
- Lastverteilung: Prüfen Sie die Aufstandsfläche von Reifen oder Ketten, die Achslasten und die Fahrwegbreite. Die Platten benötigen eine tragende Unterlage und einen dazu passenden Verbindungsplan. Verwenden Sie lose verlegte Platten nicht zum Überbrücken von Gräben oder unter Kranstützen, wenn das System nicht für diesen Zweck ausgelegt und überprüft wurde.
- Profilierung und Griffigkeit: Wählen Sie die Oberseite passend zu Schuhen, Reifen oder Ketten und die Unterseite passend zu Rasen oder Pflaster. Ein ausgeprägtes Fahrzeugprofil ist nicht automatisch angenehm begehbar. Schlamm, Wasser, Verschleiß und verschobene Verbindungen erfordern weiterhin Kontrollen und Reinigung. Die Bezeichnung „rutschfest“ schließt Unfälle nicht aus.
- Abdeckdauer und Wiederverwendung: Planen Sie, wie lange der Rasen abgedeckt bleibt und wann die Platten entfernt werden. Hitze, aufgestaute Feuchtigkeit und verminderter Lichteinfall können den Rasen belasten. Ob die Platten erneut einsetzbar sind, hängt vom Zustand der Platte, der Profilierung und der Verbinder ab – nicht von einer zugesagten Zahl von Nutzungszyklen.
Den Fahrweg auf den vorhandenen Untergrund abstimmen
Prüfen Sie bei Rasenflächen die Bodenfestigkeit gemeinsam mit dem Platzwart oder dem Baustellenverantwortlichen und vereinbaren Sie den Fahrweg vor Arbeitsbeginn. Vermeiden Sie enge Wendemanöver auf der Stelle und wiederholte Fahrten außerhalb dieser Strecke. Kontrollieren Sie im Betrieb sowohl die Platten als auch den Untergrund, besonders nach Regen. Lastverteilung beseitigt nicht das Risiko von Bodenverdichtung oder Spurrinnen.
Entfernen Sie bei Pflaster oder fertig ausgebauten Zufahrten eingeklemmte Steine und prüfen Sie die Plattenunterseite, die Randübergänge und mögliche Plattenbewegungen. Natur-, Kunst- und Hybridrasen haben unterschiedliche Anforderungen. Die Verantwortlichen der Veranstaltungsstätte sollten das tatsächliche Bodensystem, die Gerätelasten und die Abdeckdauer beurteilen, statt jede geschlossene PE-Platte als Stadionboden zu betrachten.
Mögliche Einsatzbereiche für temporäre Bodenschutzplatten
- Zufahrten im Garten- und Landschaftsbau, wenn eine vereinbarte Fahrzeugroute vorübergehend vor direkter Beanspruchung geschützt werden soll.
- Aufbau- und Versorgungswege bei Veranstaltungen, wobei Fahrzeug- und Fußgängerbereiche getrennt festzulegen sind.
- Temporäre Fußwege über Rasen oder wechselnde Beläge, mit geeigneter Profilierung, passenden Verbindungen und Randübergängen.
- Zufahrten für Bau- oder Leitungsarbeiten auf geeignetem, vorbereitetem Untergrund. Schwache Böden und empfindliche Wurzelbereiche müssen standortbezogen beurteilt werden.
HDPE-Bodenschutzplatten sind rückbaubare Zugangsplatten, keine dauerhafte Bodenbewehrung, keine wasserdichten Bodenbeläge und keine freitragenden Lastplattformen. Bei Veranstaltungen mit Bühnen, Zelten oder anderen konzentrierten Lasten müssen diese Lastpunkte in die Planung der Veranstaltungsstätte einbezogen werden. Umweltvorteile hängen von der tatsächlichen Nutzungsdauer, dem Transport, der Reinigung und dem Verwertungsweg für das gelieferte Material ab – nicht von der Bezeichnung „umweltfreundlich“.
Plattendetails vor der Fertigung klären
- Plattenausführung: Benötigte Abmessungen, Dicke, Oberflächenprofil, Öffnungen, Verbinder und, soweit vorhanden, eine Zeichnung.
- Nachweise: Vorgesehener Werkstoff und Produktspezifikation sowie einsatzbezogene Prüfinformationen, die zur Beurteilung des Fahrwegs benötigt werden. Wir bestätigen, welche Dokumentation für die angebotene Ausführung verfügbar ist.
- Logistik: Menge, Vorgaben für Stapelung und Hebevorgänge, Verpackungsabmessungen, Lieferort und Projektterminplan.
Angebot für Bodenschutzplatten anfordern
Senden Sie uns Ihre Plattenanforderungen und Angaben zum Fahrweg, einschließlich Untergrund, Fahrzeug- oder Fußgängerverkehr, Rad- oder Achslasten, Menge und Lieferort. Vor der Angebotserstellung prüfen wir die vorgeschlagene Ausführung und bestätigen verfügbare Größen, Verpackung und Lieferbedingungen.